Situation nach dem Hochwasser am Elberadweg in Tschechien

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Situation nach dem Hochwasser am Elberadweg in Tschechien

5.8.2013

Der Elberadweg in der Tschechischen Republik ist vom Anfang in Spindlermühle bis zur Staatsgrenze befahrbar.

Jedoch zwischen Melnik und Hrensko, wo das Hochwasser sein Unwesen trieb, kann man natürlich bis heute Spuren nach der Überflutung merken und manchmal muß noch Hindernissen ausweichen. Auf bestimmten Orten gibt es auf dem Weg noch die düne Schlamm- oder Anschwemmungsandschicht, bei dem Regen muß man vorsichtig fahren. Bei Třeboutice gibt es auch eine ausgeschilderte Umleitung (2 km).

 

18.7.2013

Die Fähren in Dolni Žleb und in Hrensko funktionieren wieder.

 

4.7.2013

Gute Nachricht: Hotels in Hrensko stehen den Touristen wieder zur Verfügung.

 

 

22.6.2013

Die größten Probleme sind am Moldauradweg nördlich von Prag (der Radweg ist noch nicht befahrbar) und am Zusammenfluß der Elbe und der Moldau in der Umgebung von Melnik.

Der Abschnitt Roudnice n.L. – Děčin ist rechtselbisch schon befahrbar, jedoch auf einigen Plätzen gibt es  noch Probleme (stehendes Wasser, 50 m fehlender Radweg -  man muß das Rad durch Schotter führen), die problematischen Plätze kann  man umfahren.

Der Abschnitt von Děčín bis zur Staatsgrenze ist auch schon befahrbar, aber er wird intensiv aufgeräumt und es kann geschehen, daß er wegen der Arbeiten in bestimmten Uhrzeiten geschlossen sein wird. Dieser Teil des Radweges soll ofiziell am 1. Juli wieder eröffnet werden.

Wir bedanken uns für die Fotos und die Nachricht von www.thomas-reichstein.de :

"Hier ein paar Fotos vom Radweg Dresden bis Prag und zurück von meiner Tour am 17.6.
Größere Hindernisse als die abgebildeten besonders bei Melnik gab es keine mehr.
Jetzt sollte es schon besser sein.
Viele Grüße
Thomas"

(mehrere Fotos im 17.6.RadwegeDresden-Prag nach Hochwasser )

 

14.6.2013

Heute haben wir bei allen Informationsstellen entlang der Elbe wegen des Zustands des Elberadwegs nach der Flut nachgefragt. Wir haben festgestellt, daß der Elberadweg von Spindlers Mühle fast bis nach Melnik gut befahrbar ist und ohne bedeutende Beschädigungen. Übrigens was diesen oberen Teil der Elbe betrifft, hat Wasser zwar nur ein Gebiet auf der Fläche von einigen Quadrattkilometer vernichtet, doch total (Rudnik-Hostinné). Trotzdem meldet das Infozentrum Hostinné, daß die Elberadweg-Radler durchfahren können.

Größere Probleme warten in diesen Tagen auf die Radler auf dem unteren Teil, auf dem Streckenabschnitt Melnik – Decin (Hrensko). Hier war der Radweg oft unter Wasser. Die neu aufgebaute Abschnitte des Radwegs teilweise ausgehalten haben, aber einige Abschnitte sind beschädigt oder sind sogar verschwunden. Auch auf den asphaltierten Abschnitten ist jetzt noch Schlamm, der pappt an den Reifen, schlüpfrig ist, und es ist gefährlich (vorallem, wenn es regnet) dort Rad zu fahren. Man muß Nebenstraßen benutzen - die sind schon aufgeräumt. Vielleicht stehen mindestens die asphaltierten Abschnitte bald zur Verfügung, es wird geplant sie bald zu reinigen, bevor der Schlamm hart wird.

Gute Nachricht ist, daß fast alle radfreundlichen Betriebe auf der Strecke das Hochwasser in Ordnung überstanden haben.

Anders ist es leider in Hrensko, in dem Städchen an der Staatsgrenze, das als Ausgangspunkt zu verschiedenen Naturschönheiten des Nationalparks Böhmische Schweiz ausgenutzt wird. Die Hotels wurden von der schlimmen Flut betroffen und werden in nächsten Wochen sicher nicht funktionieren. Die touristischen Attraktionen (das Prebischtor und die Schluchten mit Kahnfahrt) sind jedoch im Betrieb und die Radler können die Unterkunft in der Nähe im Dorf Janov in einigen Pensionen finden.

Die Fähre in Hrensko wurde nicht beschädigt und sollte bald wieder funktionieren.

Elberadweg.cz-Team